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Fliesenkleber – einer der elementarsten Zubehörartikel wenn man Fliesen verlegen möchte

Fliesenkleber Fliesenkleber braucht man, wie der Name schon sagt, um Fliesen zu kleben. Doch guter Fliesenkleber kann noch deutlich mehr, als dafür zu sorgen, dass die Fliesen am Boden oder an den Wänden an den Stellen bleiben, für die sie vorgesehen sind. Je nach der Dicke mit der man den Fliesenkleber auftragen möchte, kann dieser im Endeffekt ein sehr gutes Mittel sein, um Unebenheiten zu entfernen. Die Menge ist dabei ein Schlüssel zum Erfolg – natürlich aber auch die Wahl des richtigen Fliesenklebers. Denn es gibt unterschiedliche Kleber für Fliesen. Angefangen damit, dass es Varianten gibt, die man selbst anrühren muss und solche, die bereits als fertige Masse verkauft werden. Und dann gibt es natürlich die Marken- und Qualitätsprodukte und diejenigen, die zwar deutlich günstiger daherkommen, aber nicht unbedingt die gleichen Leistungen bieten können.

Fliesenkleber Test 2018

Bleibt die Frage: Wie den Fliesenkleber auftragen?

Fliesenkleber Es gibt verschiedene Schritte, damit man am Ende wirklich eine ordentliche und grade Wand oder einen ebenen Boden gefliest hat. Als erstes muss man die Fläche die gefliest werden soll vermessen und dafür sorgen, dass ausreichen Kleber für Fliesen vorhanden ist. Anschließend muss man schauen, an welchen Stellen Unebenheiten vorhanden sind, die man mit dem Fliesenkleber womöglich kaschieren und ausgleichen kann.

Dabei muss beachtet werden, dass nicht jeder Fliesenkleber für einen solchen Ausgleich von Unebenheiten geeignet ist. Am einfachsten ist das mit einem klassischen Zementären Fliesenkleber. Wenn man den richtigen Kleber für vorhandenen Untergrund und das ausgewählte Fliesengut gewählt hat und diesen aufgebracht hat, folgt in den meisten Fällen das Kämmen des Klebers. Dabei fährt man mit einer Zahnkelle durch den Kleber und fügt anschließend die Fließe in den Kleber ein. Zu guter Letzt muss das Ergebnis trocknen – eine Weiterverarbeitung des Bodens ist erst möglich, wenn der Kleber entsprechend ausgetrocknet ist.

Tipp: Für Wände die gefliest werden gilt natürlich das gleiche Prozedere – hier ist es allerdings kein Problem, wenn die Trocknungsphase etwas länger anhält, da auf den Fliesen ja nicht herumgelaufen werden soll.

Bevor man den Fliesenkleber auftragen kann gibt es aber noch einiges zu tun

Variante Hinweise
Neubau Arbeitet man in einem Neubau, ist das relativ einfach. Denn dann hat man einen zumeist ebenen Untergrund der sauber und gerade neu gebaut ist und den man einfach mit dem Kleber für Fliesen bearbeiten kann. In diesem Fall kann man den Fliesenkleber in der gewünschten Dicke und der notwendigen Menge auftragen, kämmen und die Fliesen kleben.
Altbau Doch wenn man in einem Altbau arbeitet, muss zuvor erst einmal sichergestellt werden, dass der Fliesenkleber auch wirklich auf dem Untergrund haften kann. Dafür müssen die Reste alten Fliesenklebers komplett entfernt werden. Natürlich kann man hier mit Hammer und Meißel den Fliesenkleberresten zu Leibe rücken. Mit einer Fräse geht das allerdings in der Regel deutlich schneller. Auch ein Schleifer kann hier sehr gute Dienste leisten. Geht man mit einer Maschine vor um Fliesenkleber Reste zu entfernen, sollte man allerdings darauf achten, keine allzu großen Macken in der Wand oder dem Boden zu hinterlassen. Denn auch wenn Fliesenkleber geeignet ist, um Unebenheiten zu kaschieren, gibt es doch eine maximale Dicke, die man nicht überschreiten sollte, will man das der Fliesenkleber gut hält.

Übrigens: Damit der Fliesenkleber wirklich hält und sich nicht vom Untergrund löst, sollte man diesen immer zuerst mit einer passenden Grundierung bearbeiten. So wird erstens der Staub gebunden, der bei der Vorbereitung des Untergrundes unweigerlich entstanden ist. Und zweitens wird verhindert, dass der Untergrund durch eine zu hohe Saugfähigkeit den Kleber zu schnell trocknen lässt, was diesen rissig und spröde machen kann.

Was gilt es zu beachten, wenn der Fliesenkleber aufgetragen wurde?

Mancher stellt sich die Frage, warum er Fliesenkleber durchkämmen sollte. Das ist die einfachste Methode, um die Haftung zur Fliese so stark wie möglich zu gestalten. Wenn es darum geht, wie lange dr Fliesenkleber trocknen sollte, muss man sich letztlich auf die Angaben des Herstellers verlassen. Hier ist es wichtig genau zu arbeiten und den Boden oder die Wand lieber etwas länger trocknen zu lassen als diese verfrüht wieder zu bearbeiten oder den Boden zu betreten und damit Gefahr zu laufen, die Arbeit nachträglich noch zu ruinieren.

Was gilt es sonst so zu beachten, wenn es um das Thema Fliesenkleber geht?

Da ist, neben der korrekten Verarbeitung, noch eine ganze Menge. Es fängt damit an, dass man zuerst einmal klären muss, was für Fliesen man genau verkleben möchte. Sollen es Natursteinfliesen sein oder anderweitige Fliesenprodukte? Hier kann es sein, dass man einen besonderen Fliesenkleber benötigt. Eine vorherige Nachfrage beim Fachmann, am besten dem Fliesenhandel bei dem man die Fliesen erworben hat, kann nicht schaden. Dann stellt sich die Frage, wo man die Fliesen verlegen möchte. Sollen die Fliesen in den Außenbereich verlegt werden? Dann müssen Fliesen, Fugen und Fliesenkleber Frostsicher sein und Wasserdicht, denn sonst platzen die Fliesen bereits im ersten Winter. Sind die Fliesen als Terrassenfliesen gedacht, auf denen Gartenmöbel hin und hergeschoben werden und die häufig belaufen werden? Auch darauf sollte man bei der Auswahl der richtigen Fliesen und des bestmöglichen Fliesenklebers achten. Sind die Fliesen komplett im Freien, also im Garten selbst, verlegt, sind sie noch größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt als klassische Terrassenfliesen. Geht es hingegen in den Innenbereich, so muss man vorher abklären, ob der Fliesenkleber auch für Bad geeignet ist. Das Wasser, dass in einer solchen Nasszelle unweigerlich auf die Fliesen kommt, darf nicht durch die Fugen bis in die Wand hineingelangen, da sonst Schimmel unter den Fliesen entstehen könnte. Wird ein Boden im Innenraum gefliest, muss man wissen ob eine Fußbodenheizung eingebracht ist. Der Betrieb einer solchen führt nämlich dazu, dass der Fliesenkleber schneller trocknet – benutzt man an der Stelle den falschen Kleber, kann dieser sich durch die Wärme von unten schnell lösen und porös oder brüchig werden.

Welcher Fliesenkleber ist denn nun der Richtige?

Das hängt vor allen Dingen von zwei Faktoren ab: Dem Untergrund und dem Fliesengut selbst. Im Shop sind die gängigsten Fliesenkleber immer erhältlich.

Dabei muss man sich entscheiden zwischen:

  • Flexmörtel
  • Zementkleber
  • Dispersionskleber
  • Mittelbettmörtel

Und verschiedenen anderen Varianten und Variationen, die auf dem Markt erhältlich sind. Wichtig ist dabei sich zu vergewissern, inwieweit der Kleber flexibel sein muss. Ein solcher Fliesenkleber sollte grundsätzlich ohne Schadstoffe sein – dabei gilt es zu beachten, dass alte Fliesenkleber zuweilen mit Asbeste angereichert wurden. Vor allem wenn man diesen vom Boden löst bevor man neuen Fliesenkleber richtig aufziehen kann, sollte man mit einem Atemschutz arbeiten.

Dispersionskleber – einer der beliebtesten Fliesenkleber in den letzten Jahren

Jeder der genannten Fliesenklebertypen hat seine Vor- und Nachteile. Der Dispersionskleber ist einer der Klebertypen, die einem im Baumarkt in der Abteilung für Baustoffe heute öfter empfohlen werden. Das liegt daran, dass er einfach zu verarbeiten ist und nicht angerührt werden muss. Dabei schwören die meisten Fliesenleger in Deutschland noch immer eher auf die verschiedenen Fliesenkleberarten, die auf Zementbasis funktionieren.

Vor- und Nachteile eines Dispersionsklebers

Wir haben hier die Vor- und Nachteile des Dispersionsklebers für Fliesen einmal kurz zusammengefasst:

  • wird gebrauchsfertig verkauft
  • Anrühren ist nicht mehr nötig
  • ist flexibel
  • im noch feuchten Zustand wasserlöslich, sodass er schnell abgewaschen werden kann, wenn mal etwas danebengegangen ist
  • klebt stärker als Fliesenkleber auf Zementbasis oder auf Mörtelbasis
  • ist vor allem für glatte Wände besser geeignet, da er hier stärker haftet
  • da er stärker haftet, ist der Verbrauch geringer
  • ist vergleichsweise teuer
  • sind nicht frostbeständig und daher nur im Innenbereich zu verwenden
  • die Trocknungsphase dauert länger
  • kann keine Unebenheiten oder Löcher kaschieren oder ausbessern

Hierauf gilt es beim Kauf genau zu achten

Wie bereits erwähnt sollte man sich vorher vergewissern, welchen Klebertyp man in welchem Bereich am besten einsetzen kann und welcher Kleber wirklich zu der Fliese passt, die man verarbeiten möchte. Kleber für Fliesen sind von Hersteller zu Hersteller etwas anders zusammengesetzt und gestaltet. Dadurch muss man bei jedem Händler einen Blick ins gesamte Sortiment werfen, wenn man einen konkreten Vergleich anstellen möchte.

Die Marken, die man hier allerdings am häufigsten trifft sind:

  • Ardex
  • PCI
  • Sopro
  • MApei
  • Schomburg
  • Schönox

Fündig wird man in Sachen Fliesenkleber im Übrigens am ehesten in Läden wie:

  • Hornbach
  • Bauhaus
  • Toom
  • Obi

Oder natürlich im passenden Online Shop. Will man die passenden Produkte günstig kaufen, sollte man sich auf jeden Fall die Zeit für einen ausgiebigen Preisvergleich nehmen. Auch den einen oder anderen Fliesenkleber Test sollte man in Ruhe gelesen haben, bevor man sich endgültig für ein Produkt entscheidet. Es muss am Ende nicht der Testsieger der Stiftung Warentest sein. Aber im Vergleich einige Erfahrungen zu lesen kann nicht schaden, wenn man das beste Produkt für den eigenen Bedarf sucht.

Fazit: Auswahl und Preisspanne sind riesig – wichtig ist die Frage nach dem Kleber der zu Untergrund, Ort der Verlegung und den zu verlegenden Fliesen passt

Jeder Fliesenkleber am Markt hat seine Stäken und seine Schwächen. Wichtig ist es zu ermitteln, welcher Fliesenkleber seine Stärken am ehesten in dem Bereich hat, den man selbst verarbeiten möchte. Wenn man sich aber am Ende des Tages komplett unsicher ist, kann man immer noch auf den guten alten Flexkleber zurückgreifen – dieser Kleber auf Zementbasis wird nämlich letztlich von Fliesenlegern in Deutschland am häufigsten verwendet. Einfach weil er solide und gut entwickelt ist und dank einiger Zusätze in der Rezeptur ein gewisses Maß an Flexibilität und Elastizität mitbringt.

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