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Wasserwaagen – unerlässlich wenn die Arbeit am Ende wirklich gut werden soll

WasserwaagenEs gibt eine Menge von Werkzeugen, die beim Fliesenlegen sinnvoll und wichtig sind. Doch kaum ein Zubehörteil ist so bedeutend wie die Wasserwaage – zumindest wenn das Ergebnis wirklich gut werden soll. Denn in den wenigsten Fällen gelingt es dem Handwerker, selbst dem Profi, eine Wand oder einen Boden zu 100 % eben und grade zu verfliesen, ohne den regelmäßigen Blick auf die Wasserwaage zu werfen. Vor allem wenn man in älteren Bauten arbeitet, wo viele Wände ohnehin krumm und schief sind und wo der Boden zuweilen wie ein welliger Teppich wirkt, ist eine gute Wasserwaage Gold wert. Denn hier muss man eine Menge ausgleichen um am Ende ein wirklich grades Ergebnis hinzubekommen. Grund genug, sich einmal Gedanken darüber zu machen, welche Wasserwaagen es gibt, wo man welche Variante am besten einsetzt und was man generell über dieses nützliche Werkzeug wissen sollte.

Wasserwaage Test 2018

Was misst die Wasserwaage eigentlich?

WasserwaagenEine klassische Wasserwaage hat mittig ein Feld, dass mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. In dieser Flüssigkeit befindet sich ein Bläschen. Wenn diese kleine Blase mittig im Feld steht, befindet sich die Wasserwaage in einer graden Position. Dieses kleine Feld wird Libelle genannt. Dank dieser einfachen Technik kann man schnell mit einer einfachen Messung auch Unebenheiten, die man mit einem ungeschulten Auge kaum erkennen kann, ausfindig machen.

Vor allem Hobbyhandwerker kommen um den Einsatz einer Wasserwaage bei ihren Bauvorhaben nicht herum – doch auch viele Fliesenleger und andere Handwerker vertrauen lieber auf ihr Werkzeug als sich komplett auf ihr Augenmaß zu verlassen. Wenn es um das Verlegen von Fliesen geht gibt es eine Menge Möglichkeiten eine Wasserwaage einzusetzen. So kann die Wasserwaage dabei helfen, wenn Fliesen auf dem Fliesenschneider wirklich grade geschnitten werden sollen. Auch das Verlegen an sich und das Setzen der Fugen wird mit Hilfe einer Wasserwaage absolut grade. Ob es sich dabei nun um Wandfliesen handelt oder ob Sie Bodenfliesen verarbeiten – im Innenraum oder im Garten ist eher zweitrangig.

Diese Typen von Wasserwaagen gibt es aktuell auf dem Markt

Die klassische Wasserwaage besteht aus einem rechteckigen Metallgehäuse in dem auf der langen und auf der kurzen Seite jeweils mittig die Wasserwaagen Libelle enthalten ist. Bessere Wasserwaagen sind aus Aluminium und wiegen daher weniger – für den täglichen Gebrauch auf jeden Fall eine Erleichterung. Doch neben den klassischen Wasserwaagen gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe von moderneren Modellen, die mit einer Menge mehr Technik daherkommen.

Da wären beispielsweise die Varianten der …

  • Wasserwaage digital
  • Wasserwaage elektronisch
  • Wasserwaage mit Laser
  • Wasserwaage mit Magnet

Wie funktioniert die digitale Wasserwaage?

Funktioniert eine Wasserwaage digital bedeutet dies in erster Linie, dass sie eine Anzeige hat, die den genauen Grad der Neigung anzeigt, in der sich die Waage befindet. So ist man nicht mehr nur auf das Auge angewiesen und eine Schätzung, was die Wasserwaagen Libelle dem Handwerker genau sagen will, sondern man sieht auf den ersten Blick wie viel Grad Neigung man noch ausgleichen muss. Immer digital kommt die Wasserwaage elektronischer Ausrichtung daher. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Wasserwaage mit Libelle, sondern eher um ein digitales Laser-Messgerät. Hier wird der Neigungswinkel immer im digitalen Display angezeigt – die Nutzung ist allerdings eher etwas für Profis als für Hobbyhandwerker. Hat man Erfahrung mit dem Einsatz dieser Technik kann sie, vor allem für Abmessung größerer Bereiche, sehr hilfreich sein. Für den unregelmäßigen Gebrauch lohnt sich aber in der Regel weder die Anschaffung, noch die Zeit die es braucht sich näher mit der Beschaffenheit und der Anwendung an sich auseinanderzusetzen.

Wie funktioniert die Laser Wasserwaage?

Anders ist das bei der Wasserwaage mit Laser. Hier hat man eine Wasserwaage mit Libelle und oftmals auch in der klassischen Wasserwaagenoptik – aber mit der Möglichkeit dank eingebauter Laser an beiden Seiten des Geräts oder eben nur an einer Seite die Messbereich um ein Vielfaches zu erhöhen. Diese Variante ist auch für Hobbyhandwerker sehr gut geeignet. Allerdings sollte man beim Kauf auf einige Dinge achten, wenn die Wasserwaage Laser beim Messen verwenden soll. So muss der Laserstrahl ausreichend kräftig sein und auch die Reichweite sollte vorher gecheckt werden.

Tipp: Die Wasserwaage mit Magnet hingegen ist ein ganz klassisches Wasserwaagenmodell nur mit dem Unterschied, dass hier ein Magnet verbaut ist, der es einfacher macht, die Wasserwaage an metallischen Untergründen zu befestigen und so beide Hände frei zu haben, wenn man direkt an der Wasserwaage abreiten möchte.

Die modernste Art der Wasserwaage – die App auf dem Handy

Heute gibt es noch eine weitere Möglichkeit, sich eine Wasserwaage zuzulegen – man kann mit der passende App nahezu jedes Handy in eine Wasserwaage umfunktionieren. Gleiches gilt für das iphone und das ipad. Doch die Zuverlässigkeit dieser digitalen Spielerei lässt doch etwas zu wünschen übrig. Wenn es also um mehr geht als nur um das Aufhängen eines kleinen Hängeregals oder eines Bildes sollte schon eine „echte“ Wasserwaage her.

Digital, mit Laser oder doch ganz klassisch?

Jede dieser drei Varianten, die unter Handwerkern die am häufigsten genutzten Modelle sind, haben ihre Vor- und Nachteile.

Hier einmal ein kurzer Überblick:

Variante Vor- und Nachteile
Klassische Wasserwaage
  • vom Preis her vergleichsweise günstig
  • oft im Set mit mehreren Längen erhältlich
  • leicht zu handhaben
  • muss regelmäßig kontrolliert werden, ob sie noch korrekt misst
  • zum „lesen“ der Wasserwaage braucht man immer noch etwas Augenmaß
Digitale Wasserwaage
  • vor allem bei Wasserwaagen von größerer Länge sehr hilfreich
  • zeigt direkt die Neigungsgrad und damit das Ausmaß der Unebenheit an
  • man braucht hier kein Augenmaß mehr um die Wasserwaage zu „lesen“
  • in der Regel etwas teurer als die klassische Wasserwaage
  • wenn nicht korrekt geeicht schnell sehr irreführend
Wasserwaage mit Laser
  • gibt es in verschiedenen Größen, bis hin zur Wasserwaage im Kugelschreiberformat
  • ist vor allem beim Ausmessen größerer Bereiche sehr hilfreich
  • in der Regel leichter zu transportieren als eine klassische Wasserwaage
  • sind frei justierbar
  • ist vom Preis her die teuerste Variante
  • man muss beim Kauf stärker auf die Qualität achten
  • man muss diese Modelle korrekt kalibrieren und justieren können, sonst drohen fehlmessungen

Darauf gilt es generell beim Kauf einer Wasserwaage zu achten

Unabhängig davon, welche Variante letztlich am ehesten Ihren Geschmack trifft, es gibt ein paar Dinge die Sie auf jeden Fall beachten sollten, wenn Sie eine Wasserwaage kaufen möchten. Zu erst einmal sollten Sie sich fragen, welche Flächen Sie bearbeiten möchten. Wasserwaagen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Längen – bis hin zu Flächenmessgeräten wie dem sogenannten Richtscheit. Es gibt Wasserwaagen im Mini Format mit nur rund 20 cm Länge, als Variante klein mit einer Länge unter einem Meter und dann die gängigen Maße mit 2m und 3m. Auch Wasserwaagen in rund sind am Markt erhältlich – allerdings nur für sehr kleine Messbereiche geeignet. Manche Wasserwaagen enthalten als zusätzliches Hilfsmittel eine Kamera, andere kommen eben mit Gradmesser oder mit Winkelfunktion daher. Beim Kauf sollte Ihnen klar sein, dass jedes dieser Extras natürlich den Preis etwas nach oben schiebt. Beim Preisvergleich wird daher eine qualitativ hochwertige klassische Wasserwaage immer günstiger daherkommen als eine von der Qualität her vergleichbare Wasserwaage mit technischen Hilfsmitteln wie einer Digitalanzeige mit Gradmesser oder mit Lasertechnologie.

Will man eine Wasserwaage günstig kaufen und kann sich etwas auf sein Augenmaß verlassen reicht für den Hobbyhandwerker auf jeden Fall die klassische Variante die man zum Beispiel:

  • im Online Shop
  • bei Lidl
  • bei Obi
  • oder bei Hellweg

findet. Als gute Marken für ein solches Werkzeug um die Dinge im Lot zu halten kommen beispielsweise:

  • Stabila
  • Sola
  • Lux
  • oder Bosch

in Frage. Wichtig ist, dass man sich, bevor man sich für ein Modell entscheidet, den einen oder anderen Wasserwaagen Test im Internet ansieht, einen Blick auf die letzten Vergleichsergebnisse der Stiftung Warentest in Sachen Wasserwaage wirft oder einfach mal die eine oder andere Erfahrung oder einen entsprechenden Vergleich im Internet liest. Nur so kann man wirklich sicher sein, dass das Modell das Sie sich ausgesucht haben auch Ihren Anforderungen und Wünschen entspricht.

Fazit: Ob Sie mit Holz oder mit Fliesen arbeiten – eine Wasserwaage sollte in Ihrer Werkzeugkiste nicht fehlen

Wer will das die gefliesten Wände und Böden nicht schief werden und deshalb womöglich noch der Haussegen am Ende schief hängt, der sollte bei der Arbeit auf jeden Fall auf eine hochwertige Wasserwaage zurückgreifen. Es muss nicht der Testsieger sein – welche Wasserwaage für Sie wirklich die Beste ist hängt oft auch davon ab, was Sie genau damit machen möchten. Für kleine Flächen brauchen Sie ein anderes Modell als wenn Sie Fliesen in einem 30 Quadratmeter großen Raum verlegen möchten. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie auf jeden Fall einige Vergleichsergebnisse im Internet vergleichen.

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